• Sozialverhalten: Taiga und Sam im Gespräch (Übungsaufgabe) 03/08/21

    In diesem Video seht ihr ein spannendes Gespräch zwischen meinen Hunden Sam und Taiga. Das Video ist als Übungsaufgabe gedacht, d.h. ihr seht die Sequenz zuerst unkommentiert und bekommt einige Fragen an die Hand, die ihr euch beim Beobachten stellen könnt. Danach zeige ich sie euch noch einmal und erkläre, was vor sich geht.

    Zu erkennen, worum es in der Interaktion zweier (oder mehrerer!) Hunde geht, erfordert Übung. Macht euch also nicht verrückt, wenn ihr nicht gleich seht, was vor sich geht, sondern seht euch die Sequenzen einfach mehrmals an – am besten sogar mal in Zeitlupe und mit regelmäßigen Pausen, um Standbilder zu analysieren!

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    Übrigens: Die Wiedergabegeschwindigkeit könnt ihr ganz einfach im Player einstellen. Ihr müsst dazu einfach auf das Zahnrad rechts neben der Zeitleiste klicken (siehe Grafik). Unter “Geschwindigkeit” könnt ihr dann 0,5x oder 0,75x wählen, damit es langsamer wird. Tipp: Schaltet das Video am Besten dabei stumm, sonst hört es sich etwas merkwürdig an. 😉

    Viel Spaß beim Beobachten!

  • Essentielle Grundlagen: Ruheübung (Einführung) 28/07/21

    Einen Hund räumlich begrenzen zu können ist die absolute Grundvoraussetzung für einen entspannten Alltag. Das tun wir einerseits natürlich draußen auf dem Spaziergang, wenn wir an Leinenführigkeit & Co. arbeiten. Ganz genauso wichtig ist aber auch die Einschränkung zuhause. Gerade am Anfang der Beziehung oder wenn es mal wieder akut Schwierigkeiten gibt, sollte die Einschränkung zuhause eure erste Maßnahme sein. Das bedeutet für mich, dass der Hund nicht den ganzen Tag freie Platzwahl hat und tun und lassen kann, was er will. Stattdessen weise ich ihm einen Platz oder Bereich zu, den er nicht verlassen darf.

    Dabei ist entscheidend, dass wir unseren Fokus vom Hund lösen, uns nicht auf persönlichen Kontakt und Diskussionen einlassen, sondern ihm klar kommunizieren “Es geht jetzt nicht um dich!”. Ziel dabei ist, dass der Hund abschalten und sich entspannen kann, sich nicht für alles zuständig fühlt, was rundherum passiert, sondern uns Menschen die Verantwortung überlässt.

    Wie wir das sinnvoll mit unseren Hunden erarbeiten können und was es zu beachten gilt, erkläre und zeige ich euch in diesem Einführungsvideo.

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  • 3K – Sam am Baumstumpf 18/07/21

    In diesem neuen Video zeige ich euch eine 3K-Übung mit Sam an einem Baumstumpf. „3K“ steht für „Konzentration, Kommunikation und Körpergefühl“, weil diese drei Themen mit den 3K-Übungen sowohl beim Hund als auch beim Menschen geschult werden.

    Ich möchte in diesem Fall, dass Sam Schritt für Schritt, Pfote für Pfote auf und über den Baumstumpf steigt und ich einzelne Pfoten bewegen kann. Ich möchte dabei das Gefühl haben, dass seine Gedanken (und damit seine Bewegungen) mit meiner Leine und meinen Berührungen verknüpft sind, er präzise meinem Dirigieren folgt.

    Damit er diese feinen Bewegungen und Berührungen, die oft nicht viel mehr als ein Gefühl sind, wahrnehmen kann, muss er sich wirklich konzentrieren und innerlich ruhig werden. Man sieht deutlich, wie ihm das am Anfang schwerfällt, weil er gedanklich zu großen Teilen draußen im Wald bei den Rehen und anderen Menschen ist. Indem ich ihn immer wieder mit kleinen Impulsen dazu auffordere, meine Anweisungen zu beachten, hole ich ihn mit dem Fokus immer wieder zu mir ins Hier und Jetzt, wodurch er wieder zunehmend besser zuhören kann.

    Dabei muss ich genauso konzentriert und ruhig sein und bewusst mit meinem Körper und der Leine umgehen, um ihn fein dirigieren zu können. Und als Extrabonus haben wir gleich noch ein paar schöne kleine Physio-Übungen zur Mobilisierung, zum Ausbalancieren und zum Dehnen gemacht.

    3K-Übungen können viele verschiedene Formen haben, die ich euch nach und nach hier ebenfalls vorstellen werde. Entscheidend ist nur, dass dabei ein Gespräch zwischen Mensch und Hund entsteht, ebenso wie viel Ruhe, Leichtigkeit und Feinheit.

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  • Praxisvideo: Hundebegegnungen mit Simba 09/06/21

    Heute habe ich ein neues Videoformat für euch, das ich mir schon sehr lange gewünscht habe: Den Mitschnitt eines echten Coachings!

    Wir haben in diesem Training an Hundebegegnungen gearbeitet und es ging darum, wie wir mit Hilfe von Kontakt- und Folgearbeit den Hund immer wieder weich und orientiert bekommen können. Außerdem wurde bei diesem schon fortgeschrittenen Team deutlich, wie wichtig es ist, darauf zu vertrauen, dass der Hund einer klaren Führung inzwischen gut folgt und es nicht mehr nötig ist, ihn in Begegnungen zu managen.

    Eine sehr wertvolle Einheit!

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  • Essentielle Grundlagen: Hündische Kommunikation und Führung 04/06/21

    In meinem neusten Video erkläre ich euch den wichtigen Unterschied zwischen “Tu’ das!”-Kommunikation, also über das Erteilen von Aufträgen, und “Lass’ das!”-Kommunikation, also das klare Setzen von Grenzen. Außerdem spreche ich darüber, dass Körpersprache so viel mehr ist als die Verwendung von Handzeichen und inwiefern hündische Kommunikation sehr oft indirekt ist. Denn der wichtigste Teil von “Führung” ist, dass wir durch unser Handeln und unser Mindset führen. Wie wir unseren Hunden kommunizieren, was sie tun uns lassen sollen ist dabei zweitrangig.

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  • Die Grenze nach vorne 28/05/21

    In diesem Video erkläre ich euch, warum die Grenze nach vorne in meiner Arbeit eine so essentielle Rolle spielt – sowohl an der Leine als auch teilweise im Freilauf. Dafür gibt es nämlich mehrere triftige Gründe und KEINER davon lautet: “Weil der Rudelführer immer vorne läuft!”. 😉

    Außerdem zeige ich euch, wie ihr definieren könnt, wo die Grenze nach vorne verlaufen sollte und wie ihr sie eurem Hund gegenüber klar kommunizieren und einfordern könnt.

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  • Der Übergang von der Leinenführigkeit zum Freilauf 17/05/21

    In diesem Video zeige ich euch, wie ihr eurem Hund Stück für Stück mehr Raum und Freiheiten geben könnt, ohne dabei die Gesprächsbereitschaft und Ruhe zu verlieren, die wir zuvor bei der Leinenführigkeit erarbeitet haben.

    Außerdem erkläre ich euch, wie ihr die Grenze nach vorne schließlich wieder öffnen könnt, damit euer Hund wirklich im Freilauf ist.

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  • Sozialspiel als Ausgleich für Respektsarbeit 07/05/21

    Grundlegende Respektselemente wie Raum beanspruchen und Grenzen setzen stehen in der Beziehungsarbeit mit dem Hund an erster Stelle. Wenn die grundlegenden Spielregeln und Zuständigkeiten aber geklärt sind, ist es genauso wichtig, dass wir auch einen Ausgleich schaffen und regelmäßig Dinge mit unserem Hund tun, die Spaß machen und bei denen wir gemeinsam Dampf ablassen können.

    In diesem Video möchte ich euch ein paar erste Anregungen zu diesem Thema an die Hand geben.

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